Deutschland benötigt Nachhilfe bei der Digitalisierung

Tastatur einer alten Schreibmaschine von Torpedo
Foto: Henrik Bortels

Deutschland steht in Sachen Innovation auf den ersten Blick gut da. Wirklich abheben können wir uns im internationalen Wettbewerb aber nicht. Gerade bei der digitalen Transformation, einem zentralen Handlungsfeld in der Zukunft, scheinen die USA und Großbritannien einen erheblichen Vorsprung zu haben.

Grundsätzlich gehört Deutschland zu den innovationsstärksten Ländern der Welt und belegt hinter der Schweiz, Singapur und Belgien insgesamt Rang vier im Innovationsindikator, quasi gleichauf mit den USA, Großbritannien, Frankreich und Südkorea. Bei dem Innovationsindikator handelt es sich um eine Studie, die vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erstellt wurde.

Demnach liegen die Stärken des deutschen Innovationssystems in einer guten beruflichen Ausbildung und einem hohen Anteil von Akademikern mit Spitzenqualifikationen in den MINT-Fächern, einem hohen Beitrag der
Hochtechnologie-Branchen zur Wertschöpfung, einer relativ hohen staatlichen Finanzierung des Wissenschaftssystems und einer hohen Anzahl
von Patentanmeldungen je Einwohner.

Nicht wirklich gut sieht es beim gesonderten Digitalisierungsindikator aus. In dieser Kategorie befindet sich Deutschland nur auf Platz 17 – deutlich hinter anderen Industrienationen. Handlungsbedarf besteht nach Auffassung der Autoren vor allem beim Breitbandausbau, bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, in Teilen des Bereichs Forschung und Technologie sowie bei digitalen Geschäftsmodellen.

Ich unterstütze Sie bei der Suche nach einem erfolgreichen digitalen Geschäftsmodell. Außerdem müssen bei der Digitalisierung alle Mitarbeiter mitgenommen werden. Zum Beispiel durch persönliche Schulungen.