Zeitung und Rundfunk gemeinsam gegen Facebook & Co

Junger Mann sitzt im Café und grübelt über einer Zeitung
StockSnap @ Pixabay (CC0 Creative Commons)

Das Argument vieler Verleger in Deutschland ist relativ einfach gestrickt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird mit Gebühren finanziert, veröffentlicht damit aber im Internet etwas Zeitungsähnliches aus Text und Bild. Wenn damit endlich Schluss wäre, dann könnte es den Medienhäusern endlich wieder besser gehen – könnte man meinen. Wirklich? „Zeitung und Rundfunk gemeinsam gegen Facebook & Co“ weiterlesen

Öffentlich-Rechtliche sollen voll digital und lokal werden

Altes Röhrenradio von General Electric
Foto: Henrik Bortels

„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist für eine funktionierende Demokratie systemrelevant. Er muss adäquat ausgestattet erhalten bleiben.“ Außerdem seien Veränderungen nötig, so die Forderung eines Gesprächskreises aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Dafür wurden 10 Thesen aufgestellt, bei denen sich die Verlagswelt im Grab umdrehen wird. „Öffentlich-Rechtliche sollen voll digital und lokal werden“ weiterlesen

Erfolgreiche Streams werden Piratensender – oder Rundfunk

Gerade die Live-Übertragung von Online-Spielen erfreut sich großer Beliebtheit. Doch wenn die regelmäßigen Sendungen jeweils von mehr als 500 Zuschauern verfolgt werden, dann kann das Programm richtig teuer werden. Allein wegen des Erfolgs ist der Stream plötzlich zu einem Rundfunkangebot geworden.

Dafür verlangt die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten eine entsprechende Zulassung. Wenn die fehlt, wird aus dem Stream… ein Piratensender. Für den Weg in die Legalität muss der Anbieter eine Zulassung zur Veranstaltung von Rundfunk beantragen, die auf die Verbreitung im Internet beschränkt ist. Ohne Zulassung droht eine Aufforderung zur Einstellung des Betriebs und ein Bußgeld.

https://www.wired.de/collection/life/landesmedienanstalten-pietsmiet-zak-rundfunkzulassung-rundfunkstaatsvertrag